Fr

27

Apr

2018

Ian Anüll: Untitled®. Arbeiten auf Papier

Mit anarchischem Impetus unterwandert Ian Anüll bestehende Werte und Mechanismen, sampelt Fundstücke aus der Konsumwelt, den Massenmedien sowie der Kunst der Moderne. Die Ausstellung mit Arbeiten auf Papier aus fünfzig Jahren gewährt einen tiefen Blick in Ian Anülls Schaffen, das oft den Zufall walten lässt.

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Fr

27

Apr

2018

Pietro Mattioli – lunar caustic

Pietro Mattioli kreist mit neuen Arbeiten um die Künstlerkolonie «Maler und Bildhauer, Wuhrstrasse 8/10», die der Arbeit und dem Sein von Kunstschaffenden als Hülle dient. Den Bau verdichtete Mattioli zu hermetisch wirkenden Objekten und seine übersehenen Winkel zu Metaphern eines lebendigen Organismus.

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Fr

23

Feb

2018

Bruce Nauman — Disappearing Acts

Die Ausstellung mit dem Titel «Disappearing Acts» versammelt Werke aus allen Schaffensphasen von Bruce Nauman, einem der bedeutendsten Kunstschaffenden seit den 1960-er Jahren. Nauman ist ein singulärer Künstler, der sich stets auf die eigene Erfahrung bezieht. Dennoch nennt der Künstler selbst die auf ihn und seine Arbeit einflussreichsten Persönlichkeiten: Samuel Beckett, Ludwig Wittgenstein, John Cage, Philip Glass, La Monte Young und Meredith Monk. Europäische Denktraditionen verbindet er mit in den USA entwickelten Ansätzen empirischer Verhaltensforschung. Seine multimedialen Arbeiten sind immer komplex und einfach zugleich.

 

Nicht eindeutig sein, sich zurücknehmen und sich zurückziehen bis hin zur Verweigerung gehört zum kritischen Repertoire des Werkansatzes von Bruce Nauman. Es ist ein Prinzip, das er auch hinsichtlich der Selbstdarstellung konsequent umsetzt. 1970 veröffentlichte Nauman einige Notizen unter dem Titel «Withdrawal as an Art Form». Dieser Rückzug als eine Kunstform ist für Nauman eine Methode, um menschliches Verhalten angesichts einer entleerten Situation zu erforschen und sich vor einer zu weitgehenden öffentlichen Exponierung zu schützen. In einigen Skulpturen aus den 1960er Jahren stellt er seinen eigenen  Körper nur in Umrissen dar. Damit betont er seine Absenz, oder wenn er sich selbst modelliert, manifestiert sich lediglich die negative Gussform.

 

Die Installation mit zwei Industriebecken und zwei nach dem Kopf von Nauman geformten Gipsköpfen sind in negativer und in positiver Form präsentiert. Aus ihren Mündern sprudelt Wasser in stetigem Kreislauf, der die heitere Atmosphäre von Wasserspielen und Springbrunnen gezielt bricht. Römische Fontänen und ihre Wasserspiele inspirierten Nauman zur Installation «Venice Fountains», die auf der 52. Venedig Biennale zu sehen war. Der Künstler spielt somit auf den Niedergang des atmosphärisch aufgeladenen und dichterisch verklärten Venedigs an. Dies ermöglicht einen unvoreingenommenen Blick auf Venedig als einer lebendigen Stadt, die zwischen ihrem grossen Erbe und den Problemen eines drohenden Untergangs balancieren muss.

Die Grundidee für diese Brunnenarbeit lässt sich bis zu früheren Arbeiten aus den 1960er Jahren verfolgen, wie etwa das «Selfportrait as a Fountain»  aus dem Jahre 1966/67, der berühmt gewordenen Fotografie, die Bruce Nauman dabei zeigt, wie er Wasser ausspuckt und damit selbst zum Brunnen wird. Das in einem Kunstkontext gezeigte Waschbecken erinnert aber auch an das Prinzip des Readymades von Marcel Duchamp.

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Do

22

Feb

2018

Nasca. Peru – Auf Spurensuche in der Wüste

Die faszinierende Nasca-Kultur hatte ihre Blütezeit zwischen ca. 200 v. Chr. bis 650 n. Chr. Damals wurde das Nasca-Becken an der Südküste Perus mit gigantischen Bodenzeichnungen, den sogenannten Geoglyphen, versehen. Die gehaltvolle Ausstellung präsentiert nun die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

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Mi

07

Feb

2018

Klaudia Schifferle — Spaziergang im Übermorgen

Es ist kaum vorstellbar, dass die ausgestellten Werke von derselben Künstlerin stammen, denn ungeheuer ist die Vielfalt der meist parallel entstehenden Werkgruppen. Klaudia Schifferle ist in den diversesten Medien heimisch; in einem abstrakten wie auch in einem figurativen Formenvokabular. Dies mag damit zu tun haben, dass sich die Bedingungen der menschlichen Existenz in den Werken niederschlagen, abtastend, experimentierend und ergründend. Der Spaziergang in zukünftigen Lebensräumen ist gesäumt von den wunderlichen Geschichten und Bildwelten der auch dichtenden Künstlerin.

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